So kommt Ihr Euch wirklich nahe: Drei verbindende Rituale für Paare nicht nur für Weihnachten.
- Vera Plattner Buser

- 24. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit
In diesem Beitrag möchte ich Euch drei Impulse geben für Geschenke die von Herzen kommen und Euch verbinden. Kleine Gesten, die Eure Liebe nähren. Nicht nur an Weihnachten.
Blog Artikel 6 • 24. Dezember 2025

Weihnachten. Das Fest der Liebe, heisst es...
Doch vielleicht kennst Du das: Ihr sitzt zusammen, das Essen war fein, die Kerzen brennen. Und trotzdem fühlt sich etwas leer an. Eine seltsame Distanz, obwohl Ihr Euch doch so nahe sein solltet.
Die Sehnsucht nach echter Verbindung ist da. Nach einem Moment, in dem Ihr Euch wirklich seht. Wirklich spürt. Nicht nur nebeneinander funktioniert, sondern miteinander seid.
Die gute Nachricht: Nähe lässt sich nicht kaufen. Aber sie lässt sich schenken. Mit kleinen Gesten, die von Herzen kommen. Ohne grossen Aufwand. Ohne perfekte Worte.
In diesem Blog erfährst Du:
→ Wie eine Umarmung zur echten Begegnung wird
→ Warum Worte am Abend manchmal mehr berühren als jeder Kuss
→ Wie kleine Wichtel-Gesten Euer Herz erwärmen
→ Drei Rituale, die Ihr sofort umsetzen könnt. Heute noch.
Erstes Geschenk: Die Umarmung, die trägt
Wann habt Ihr Euch das letzte Mal wirklich umarmt? Nicht das schnelle Drücken im Vorbeigehen. Sondern eine Umarmung, bei der Ihr beide ganz da seid.
Ich nenne sie: Die Umarmung, die trägt.
Das Besondere daran: Niemand lehnt sich an. Niemand hält. Ihr haltet Euch selbst und gleichzeitig einander. Verbinde Dich und bleibe bei Dir. Das ist das Geheimnis.
ÜBUNG 1: Die Umarmung, die trägt
Stellt Euch voreinander hin.
Spürt Eure Füsse auf dem Boden. Verwurzelt Euch.
Lenkt Eure Aufmerksamkeit zum Becken. Beheimatet es. Vielleicht schaukelt Ihr ganz sanft, bis Ihr in Euch ankommt.
Wenn Du merkst: Jetzt bin ich da. Öffne die Augen.
Schau Deinen Lieblings-Menschen an. Mit einem Blick, der bei Dir bleibt und sich gleichzeitig verbindet.
Dann umarmt Euch. Beide auf eigenen Füssen. Beide getragen. Von sich selbst und vom anderen.
Diese Art der Umarmung verändert etwas. Sie ist keine Flucht in den anderen, sondern ein Ankommen bei Dir selbst. Und dann ein Teilen dieser Präsenz.
Zweites Geschenk: Der Gute-Nacht-Kuss in Worten
Manchmal sind es nicht die grossen Gespräche, die uns verbinden. Sondern ein einziger Satz am Ende des Tages.
Ich nenne es den Gute-Nacht-Kuss in Worten.
Die Idee ist einfach: Bevor Ihr einschlaft, schenkt Ihr Euch einen kleinen Moment. Einen Satz. Eine Beobachtung aus dem Tag.
"Das habe ich heute besonders mit Dir genossen." "Es hat mich gefreut, dass wir heute zusammen..." "Besonders schön fand ich, als Du..."
ÜBUNG 2 : Der Gute-Nacht-Kuss in Worten
Macht es Euch gemütlich. Im Bett, auf dem Sofa, wo auch immer Ihr den Tag ausklingen lasst.
Eine Person beginnt und vervollständigt den Satz: "Was ich heute besonders mit Dir genossen habe, war..."
Die andere Person hört zu. Nimmt es an. Sagt vielleicht nur: "Danke."
Dann ist sie dran.
Kein Gespräch darüber. Kein Diskutieren. Einfach schenken und empfangen.
Es braucht keine grossen Worte. Nur die Bereitschaft, das Schöne zu sehen. Und es auszusprechen.
Drittes Geschenk: Die kleine Wichtel-Geste
Erinnerst Du Dich an Wichteln? Dieses heimliche Schenken, bei dem die Freude im Überraschen liegt?
Genau das könnt Ihr in Eure Beziehung bringen. Nicht als Pflicht. Sondern als Spiel.
Eine kleine liebevolle Handlung. Unerwartet. Von Herzen.
Das kann vieles sein:
Ein paar Zeilen auf einer Karte, die das Herz wärmen. Etwas Schönes, das Du vom Spaziergang mitbringst. Ein Gericht, das Du für Deinen Lieblings-Menschen kochst. Eine kleine Überraschung, versteckt im Alltag. Das Angebot einer Massage am Abend.
ÜBUNG 3 : Deine Wichtel-Geste
Frag Dich: Was würde meinem Lieblings-Menschen heute gut tun?
Nicht was gebraucht wird. Sondern was von Herzen kommt.
Es darf klein sein. Es darf unperfekt sein. Es zählt nur, dass es echt ist.
Und dann: Tu es. Ohne Ankündigung. Ohne Erwartung.
Das Schöne am Wichteln: Es erinnert uns daran, dass Liebe in den kleinen Dingen lebt. In der Aufmerksamkeit. Im Hinschauen. Im "Ich hab an Dich gedacht."
Was diese drei Rituale gemeinsam haben
Sie kosten nichts. Sie brauchen keine Vorbereitung. Und sie wirken trotzdem tief.
Denn echte Nähe entsteht nicht durch grosse Gesten. Sie entsteht, wenn wir uns zeigen. Wenn wir präsent sind. Wenn wir den anderen sehen. Und uns selbst nicht verlieren dabei.
Verbinde Dich und bleibe bei Dir.
Vielleicht magst Du eines dieser Rituale heute ausprobieren. Oder alle drei. Nicht als Pflicht, sondern als Geschenk. An Euch beide.
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Blog Artikel 6 • 24. Dezember 2025
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